Denken auf zwei Ebenen: Autopilot versus Logik
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Gegen 170 Personen folgten der Einladung zum IHZ-Wirtschaftslunch «Markenführung in der Industrie»

Colinda Kürschner von der A4 Agentur AG führte die Teilnehmenden in die Bedeutung von Marken und Emotionen ein, insbesondere in der Industrie. Dabei lernte das Publikum unter anderem, dass der Mensch auf zwei Ebenen denkt: einer sehr schnellen, dem Autopiloten (spontane Eindrücke, Gefühle, Impulse) und einer eher langsamen (explizite Überzeugungen und bewusste Entscheidungen). Diese wichtige Erkenntnis kommt auch bei der Wahrnehmung eines Unternehmens und seines Auftritts zum Tragen.
 
Christian Fischer zeigte anhand von Komax AG, wie dies in der Praxis funktioniert. Von der Wahrnehmung des Unternehmens als ein Industrieunternehmen, bis hin zur Wahrnehmung als Marktführer mit qualitativ hochstehenden Produkten und Dienstleistungen - was der von der A4 Agentur neu geschaffene Auftritt am Markt erfolgreich zeigt.
 
Den gleichen Weg beschritt auch Thomas Unternährer mit seinem KMU, der Matter Metallbau AG. In einem Interview mit Brigitte Frei von der A4 Agentur AG erläuterte er den Weg dorthin, die Massnahmen sowie die Do's and Don'ts in diesem Prozess.
 
Doch bewirkt ein solcher Markenauftritt auch wirklich etwas am Markt, bei den Kunden und Mitarbeitenden? Ja, sagte Alexander Lorenz von Qualitest AG, und veranschaulichte dies eindrücklich am Beispiel des neuen Auftritts von Komax AG. Das Unternehmen wird nun anders wahrgenommen, mehr auch wirklich in dem Wertesegment, in welchem es sich selber sieht.
 
Beim anschliessenden Stehlunch wurde rege weiterdiskutiert und der eine oder andere nahm sich dabei vor, das Thema im eigenen Unternehmen auch konkret anzugehen.
 
Wir haben uns sehr über diesen erfolgreichen Anlass gefreut und danken der IHZ für die perfekte Organisation, ebenso aber auch den zahlreichen interessierten Gästen für die anschliessenden Gespräche und den spannenden Gedankenaustausch

Link zum Booklet

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