Larissa Schelbert
Geschäftsleitung | Beratung und Projektleitung
Tel. 041 798 31 64
Unternehmenswebsites stehen im KI-Zeitalter vor neuen Herausforderungen. Mit den AI Overviews von Google werden komplexe Fragen der Nutzerinnen und Nutzer nicht nur erkannt, sondern auch in einer ausführlicheren Form beantwortet. Wer also in diesem neuen Suchumfeld sichtbar bleiben will, muss seine Inhalte so gestalten, dass sie sowohl für Menschen als auch für KI-Systeme leicht verständlich sind. Eine gute User Experience (UX) ist dabei entscheidend. Sie sorgt dafür, dass Inhalte klar strukturiert sind, mit verständlichen Überschriften, kurzen Absätzen und leicht scanbaren Layouts. Gleichzeitig erleichtert eine saubere Struktur den Suchmaschinen, Inhalte zu erfassen und in AI-Antwortboxen zu übernehmen.
Eine Website muss heute mehr leisten als nur Inhalte auflisten. Nutzerinnen und Nutzer erwarten eine klare Struktur, eine einfache Navigation und Content, der ihre Fragen direkt beantwortet. Wenn diese Erwartungen erfüllt werden, bleiben Besucher länger auf der Seite, interagieren mehr mit den Inhalten und entwickeln Vertrauen in die Marke.
Praktische Beispiele findest du im Artikel «FAQ – Content als SEO-Booster».
Damit Inhalte auch in AI Overviews erscheinen, müssen sie strukturiert sein. Das heisst: Abschnitte mit erkennbaren Überschriften, kurze Absätze und klare Antworten. Bei langen Landingpages helfen Sprungmarken oder Ankerlinks, die Besucher direkt zum relevanten Abschnitt führen. Für Menschen bedeutet das Zeitersparnis, für KI-Systeme eine klare Gliederung.
Fragen wie zum Beispiel «Wie funktioniert UX-Design für KMUs?» entsprechen der Suchintention und machen Inhalte sowohl für Nutzerinnen als auch für KI leichter zugänglich. Google erkennt diese Struktur und bevorzugt sie bei der Auswahl von Snippets und AI-Overviews.
Mehr Praxiswissen findest du im Artikel Content Formate für die neue Suche
H2 eignet sich für die Hauptfragen, H3 für Unteraspekte. Diese Hierarchie schafft Übersicht und signalisiert Suchsystemen die Relevanz der Inhalte. So steigt die Wahrscheinlichkeit, dass Absätze direkt in AI-Antworten eingebunden werden.
Drei bis vier Sätze pro Absatz reichen, um Inhalte verständlich zu machen und die Kernbotschaften schnell zu erfassen.
Zusätzlich unterstützen visuelle Elemente wie Tabellen, Infografiken oder Illustrationen die Verständlichkeit. Sie helfen nicht nur den Lesern, sondern erhöhen auch die Chancen, dass Google diese Darstellungen in den Suchergebnissen hervorhebt. Unternehmen, die komplexe Themen visuell zusammenfassen, sichern sich so eine bessere Sichtbarkeit.
Interaktive Elemente steigern die Nutzerfreundlichkeit und bieten echten Mehrwert. Ein einfacher Kostenrechner, eine Checkliste oder ein Schritt-für-Schritt-Guide helfen Besuchern, konkrete Probleme zu lösen. Diese Formate binden Nutzer stärker ein, verlängern die Verweildauer und verbessern die Conversion-Raten.
Auch KI-Systeme bewerten solche Inhalte positiv. How-to-Guides mit klaren Schritten sind besonders geeignet, um in «How-to-Snippets» oder AI Overviews aufgenommen zu werden. Unternehmen sollten prüfen, welche Themen sich für kleine Tools oder interaktive Darstellungen eignen, um ihr Angebot zu stärken.
Weil Webseiten nur dann in AI-Overviews und ähnlichen KI-Ergebnissen erscheinen, wenn sie klar strukturiert und einfach zugänglich sind. UX ist damit ein Ranking- und Sichtbarkeitsfaktor.
Klare Überschriften, kurze Absätze, visuelle Darstellungen, Sprungmarken und interaktive Tools. Sie helfen sowohl den Nutzern als auch den KI-Systemen.
Nicht zwingend. Schon kleine Anpassungen wie FAQ-Strukturen, Sprungmarken, ein Erklärvideo oder ein interaktives Tool können die Website sichtbarer und nutzerfreundlicher machen.
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