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User Experience Design für Unternehmenswebsites: So gelingt die Optimierung im KI-Zeitalter.

Unternehmenswebsites stehen im KI-Zeitalter vor neuen Herausforderungen. Mit den AI Overviews von Google werden komplexe Fragen der Nutzerinnen und Nutzer nicht nur erkannt, sondern auch in einer ausführlicheren Form beantwortet. Wer also in diesem neuen Suchumfeld sichtbar bleiben will, muss seine Inhalte so gestalten, dass sie sowohl für Menschen als auch für KI-Systeme leicht verständlich sind. Eine gute User Experience (UX) ist dabei entscheidend. Sie sorgt dafür, dass Inhalte klar strukturiert sind, mit verständlichen Überschriften, kurzen Absätzen und leicht scanbaren Layouts. Gleichzeitig erleichtert eine saubere Struktur den Suchmaschinen, Inhalte zu erfassen und in AI-Antwortboxen zu übernehmen.

Wie verbinden Unternehmen UX- und KI-Anforderungen?

Den Zielgruppen Orientierung und Mehrwert bieten.

Eine Website muss heute mehr leisten als nur Inhalte auflisten. Nutzerinnen und Nutzer erwarten eine klare Struktur, eine einfache Navigation und Content, der ihre Fragen direkt beantwortet. Wenn diese Erwartungen erfüllt werden, bleiben Besucher länger auf der Seite, interagieren mehr mit den Inhalten und entwickeln Vertrauen in die Marke.

Praktische Beispiele findest du im Artikel «FAQ – Content als SEO-Booster».

Chancen in der KI-Suche nutzen.

Damit Inhalte auch in AI Overviews erscheinen, müssen sie strukturiert sein. Das heisst: Abschnitte mit erkennbaren Überschriften, kurze Absätze und klare Antworten. Bei langen Landingpages helfen Sprungmarken oder Ankerlinks, die Besucher direkt zum relevanten Abschnitt führen. Für Menschen bedeutet das Zeitersparnis, für KI-Systeme eine klare Gliederung.

Wie sollten Überschriften aufgebaut sein?

Warum Fragen als Überschriften sinnvoll sind.

Fragen wie zum Beispiel «Wie funktioniert UX-Design für KMUs?» entsprechen der Suchintention und machen Inhalte sowohl für Nutzerinnen als auch für KI leichter zugänglich. Google erkennt diese Struktur und bevorzugt sie bei der Auswahl von Snippets und AI-Overviews.

Mehr Praxiswissen findest du im Artikel Content Formate für die neue Suche

Unterschied zwischen H2 und H3 Überschriften.

H2 eignet sich für die Hauptfragen, H3 für Unteraspekte. Diese Hierarchie schafft Übersicht und signalisiert Suchsystemen die Relevanz der Inhalte. So steigt die Wahrscheinlichkeit, dass Absätze direkt in AI-Antworten eingebunden werden.

Wie lässt sich die Lesbarkeit verbessern?

Kurze Absätze mit klaren Aussagen und Visuals.

Drei bis vier Sätze pro Absatz reichen, um Inhalte verständlich zu machen und die Kernbotschaften schnell zu erfassen.

Visuelle Unterstützung durch Tabellen und Grafiken.

Zusätzlich unterstützen visuelle Elemente wie Tabellen, Infografiken oder Illustrationen die Verständlichkeit. Sie helfen nicht nur den Lesern, sondern erhöhen auch die Chancen, dass Google diese Darstellungen in den Suchergebnissen hervorhebt. Unternehmen, die komplexe Themen visuell zusammenfassen, sichern sich so eine bessere Sichtbarkeit.

Welche Rolle spielen interaktive Elemente?

Interaktive Elemente bieten Mehrwert.

Interaktive Elemente steigern die Nutzerfreundlichkeit und bieten echten Mehrwert. Ein einfacher Kostenrechner, eine Checkliste oder ein Schritt-für-Schritt-Guide helfen Besuchern, konkrete Probleme zu lösen. Diese Formate binden Nutzer stärker ein, verlängern die Verweildauer und verbessern die Conversion-Raten.

Auch KI-Systeme bewerten solche Inhalte positiv. How-to-Guides mit klaren Schritten sind besonders geeignet, um in «How-to-Snippets» oder AI Overviews aufgenommen zu werden. Unternehmen sollten prüfen, welche Themen sich für kleine Tools oder interaktive Darstellungen eignen, um ihr Angebot zu stärken.

Häufig gestellte Fragen

Warum ist UX im KI-Zeitalter so entscheidend?

Weil Webseiten nur dann in AI-Overviews und ähnlichen KI-Ergebnissen erscheinen, wenn sie klar strukturiert und einfach zugänglich sind. UX ist damit ein Ranking- und Sichtbarkeitsfaktor.

Welche Elemente machen eine Website KI-freundlich?

Klare Überschriften, kurze Absätze, visuelle Darstellungen, Sprungmarken und interaktive Tools. Sie helfen sowohl den Nutzern als auch den KI-Systemen.

Braucht es grosse Investitionen in UX-Design?

Nicht zwingend. Schon kleine Anpassungen wie FAQ-Strukturen, Sprungmarken, ein Erklärvideo oder ein interaktives Tool können die Website sichtbarer und nutzerfreundlicher machen.

Quellen
  • Google Blog (2025): AI in Search is driving more queries and higher quality clicks
  • Nielsen Norman Group: Top 10 UX Guidelines (Forschungs- und Beratungsunternehmen für User Experience, USA)
  • Figma (2025): Designing for AI-Driven Experiences (Figma Inc., weltweit führende Plattform für Interface-Design und kollaborative UX-Konzepte)
Ihr persönlicher Kontakt
Larissa Schelbert

Larissa Schelbert

Geschäftsleitung | Beratung und Projektleitung
Tel. 041 798 31 64

larissa.schelbert@a4agentur.ch

Wird Ihre Website von der KI gefunden?

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